Entwicklung, Design und Herstellung von mechanischen und elektronischen Komponenten im Bereich Industrie, Aviatik und Dienstleistungswesen

Frequently Asked Questions

Die hier erwähnten Fragen betreffen die forrekte Nutzung des Geräts, sowie allgemeine Fragen zu ECW100.

Nachfolgend finden Sie eine grössere Zahl von beantworteten Fragen. Wir bitten Nutzer von ECW100 darum, vor einer direkten Kontaktaufnahme mit EDIATec GmbH die nachfolgende FAQ-Liste sowie die vorhandenen Handbücher durchzulesen, weil die meisten Punkte darin geklärt werden.

Fehlermeldung C1

Nach dem Firmware Update startet ECW100 mit der Fehlermeldung C1 (gespiegeltes C)

Mit der neuen Firmware wird ein Eintrag in der Konfigurationsdatei flarmcfg.txt nicht mehr unterstützt.
Löschen Sie bitte die Einträge "$PFLAC,S,LOGGING,1" und "$PFLAC,S,FREQ,100" in der Datei (mit dem Editor) oder verwenden Sie das neue ECW100 Tool:
http://www.ediatec.ch/sw/ECW100.exe

Defekte, Verfalldatum Software

Mein Gerät funktioniert nicht, nicht richtig, nicht immer. Was tun?

  • Bitte lesen Sie die Handbücher und diese FAQ-Seite genau durch und halten Sie sich an die aufgeführten Verfahren.
    Überprüfen Sie die korrekte Installation: Verpolung (+ rotes Kabel, - schwarzes Kabel), Spannung (8 .. 26 VDC), Kurzschlüsse, Antennenposition, Abschirmungen und Abstände.
  • Vergewissern Sich sich, welche Hardware- und Softwareversion im ECW100 installiert ist. Installieren Sie die aktuellste Software, bzw. installieren Sie diese Software erneut.
  • Machen Sie einen Reset (im Betrieb Knopf "Mode" 20s lang drücken).
  • Vergewisseren Sie sich, ob das Problem ECW100 betrifft und nicht Drittgeräte bzw. das externe Display.
    Isolieren Sie das Problem, indem Sie Komponenten austauschst, wenn verfügbar (Kabel, ECW100, Display, GPS-Antenne, Funkantenne).
  • Bevor Sie einen Hersteller oder Zwischenhändler kontaktierst, überlegen Sie sich, wer der richtige Ansprechpartner ist. Bei Drittgeräten sind dies die jeweiligen Hersteller.
  • Schliessen Sie ECW100 über ein Datennetzkabel an einen seriellen Port des PC's an und starten einen Terminal-Emulator (z.B. Start >> Programme >> Zubehör >> Kommunikation >> HyperTerminal). Die Settings sind korrekt zu wählen (meist COM1, alle Datenraten ausprobieren (Begin bei 19.2k, dann 4.8k, dann alle anderen, Flow-Control XON/XOFF). Stecken Sie ECW100 ein und aus, bis dass Sie im Emulator sinnvollen Text sehen. Kopieren Sie das gesamte Logfile des Emulators und senden Sie es an ecw100@ediatec.ch.
  • Wenn sich das Problem nicht lösen lässt, schreiben Sie an ecw100@ediatec.ch mit einer Detailbeschreibung des Problems, der vergeblichen Lösungsansätze, der Hardware-Version, Software-Version, Seriennummer, der verwendeten Zusatzkomponenten und einer Beschreibung des Einbauorts von Flarm / Funkantenne / GPS-Antenne.
  • Falls alle obigen Schritte versagen, senden Sie das Gerät an den Vertriebspartner in Ihrem Land ein. Falls Sie das Gerät bei EDIATec GmbH Schweiz gekauft haben, dann soll es an EDIATec GmbH eingesandt werden.

Warum ist die Software nur bis Februar 2011 lauffähig?

Flarm / ECW100 ist eine neue Technologie, die erst seit anfangs 2004 verfügbar ist. Deshalb führen die laufenden Erkenntnisse dazu, dass Neuerungen entstehen. Zudem beruht das Prinzip darauf, dass verschiedene Geräte untereinander Daten austauschen. Wir wollen nicht jetzt schon die Nachteile in Kauf nehmen, welche durch das Garantieren der Abwärtskompatibilität bedingt wären. Deshalb zwingen wir alle Nutzer dazu, im Februar 2011 die Software kostenlos zu aktualisieren.
Eine nächste Aktualisierung wird dann Ende Februar 2015 sein.

ECW100 stört meinen Kompass, was tun?

Wir empfehlen klar, dass ECW100 bzw. die Funkantenne sowie die GPS-Antenne je deutlich vom Kompass - einem extrem empfindlichen Gerät - entfernt angebracht werden.
Versuche haben gezeigt, dass eine nennenswerte Störung des Kompass durch ECW100 dann festgestellt werden kann, wenn zwischen ECW100 und dem Kompass ein Abstand von weniger als 10cm besteht. Dasselbe gilt bezüglich der Funkantenne von ECW100 sowie der GPS-Antenne (falls Magnete nicht entfernt werden, siehe andere Frage).

GPS, Aufstarten

ECW100 startet nicht richtig auf bzw. meldet beim Aufstarten einen GPS-Fehler bzw. hat nie oder nur selten GPS-Empfang bzw. hat häufigen Unterbruch im GPS-Empfang?

  • Überprüfen Sie, ob das GPS-Antennenkabel korrekt im ECW100 eingesteckt ist, das Kabel unbeschädigt und ungeknickt ist und ob Stecker und Buchse in Ordnung sind.
  • Überprüfen Sie, ob der Einbau der GPS-Antenne optimal ist: Horizontale Lage in Normalfluglage, keine leitenden Teile (Metall, Kohlefaser) neben oder über Antenne (auch nicht im Kurvenflug), nur wenige anderen Materialien neben oder über der Antenne (idealerweise nur Plexiglascockpithaube), idealerweise nicht unter irgendwelchen Abdeckungen, Einbau derart, dass auch in Kurvenschräglage die Himmelssicht gewährleistet ist.
  • Allenfalls müssen verschiedene GPS-Antennen voneinander in einem geeigneten Abstand von mind. 25cm angebracht werden.
  • Stellen Sie sicher, dass die Metallfolie unten an der Antenne angebracht ist.
  • Falls alle obigen Schritte versagen, senden Sie das Gerät inkl. GPS-Antenne und Kabel an den Vertriebspartner in Ihrem Land ein. Falls Sie das Gerät bei EDIATec GmbH Schweiz gekauft haben, dann soll es an EDIATec GmbH eingesandt werden.

Ich möchte das GPS-Antennenkabel kürzen

Es ist möglich, das Antennenkabel zu kürzen, dabei soll aber bedacht werden, dass das Kabel nicht zu kurz abgeschnitten wird, da spätere Verlängerungen nicht mehr möglich sind. Ebenfalls ist zu beachten, dass es sich um schwache hochfrequente analoge Signale handelt, sodass Basteleien rasch in einer Verschlechterung der Empfangsqualität resultieren. Lassen Sie das Kürzen allenfalls von einer Fachperson vornehmen.
Sie können die GPS-Antenne auch bei EDIATec kürzen lassen. Senden Sie die Antenne an EDIATec GmbH mit dem Hinweis der gewünschten Kabellänge. Die Kosten für eine Kürzung des Kabels beträgt CHF 20 inkl. Material, zuzüglich Versandkosten.

Ich möchte eine bestehende GPS-Antenne für ECW100 mitbenutzen. Geht das?

Prinzipiell kann für ECW100 jede aktive 3.3V-5V GPS-Antenne mit einem MCX-Stecker benutzt werden. Wenn mehrere GPS-Systeme durch dieselbe Antenne bedient werden, dann ist dazu ein GPS-Antennensignalsplitter notwendig, der sicherstellt, dass die extrem schwachen analogen und hochfrequenten Mikrowellensignale (1.5 GHz) immer noch nutzbar bleiben. Eine korrekte 50 Ohm Terminierung ist zwingend. EDIATec GmbH vertreibt keine solchen Splitter, diese können aber z.B. unter http://www.vtec.ch/avionik.htm für CHF 85 bezogen werden (Achtung: BNC-Stecker, ECW100 verwendet MCX). Solche Splitter sind zudem meist teurer als eine zusätzliche GPS-Antenne. Erfahrungen bezüglich der Verwendung von Splittern liegen nicht vor, zudem ist es zweifelhaft, ob Zwischenstecker und Splitter noch zu ausreichendem Empfang führen, weshalb EDIATec die Verwendung einer GPS-Antenne pro GPS-System nachdrücklich empfiehlt.
Die externe GPS-Antenne vom ECW100 liegt in verschiedenen Versionen vor. Alle haben eine Dicke von etwa 12 mm und horizontale Masse von 45 x 45 bis 50 x 50 mm. Einige sind eckig, einige oval, einige kreisförmig. Antenne und Kabel sind schwarz.

Ich möchte das GPS-Datensignal (NMEA-0183) eines anderen GPS-System für ECW100 mitbenutzen. Geht das? Ist die Barohöhe mitgeliefert?

Nicht alle GPS-Systeme sind gleich. Das im ECW100 eingebaute GPS-System ist besonders geeignet, damit ECW100 optimal arbeiten kann. Aus diesem Grund ist es nicht möglich, ein digitales Signal eines anderen GPS-Systems in ECW100 einzuspeisen. Vielmehr kann aber das digitale Signal vom ECW100 in anderen GPS-Systemen mitverwendet werden. Darin sind nebst den üblichen Navigationsdaten (GPRMC, GPGGA) auch barometrische (PGRMZ) und ECW100-spezifische Daten über den umgebenden Verkehr und Hindernisse (PFLAA, PFLAU) enthalten. Das Format ist NMEA-0183 Version 2, verschiedene Datenraten können angewählt werden.

Warum enthält ECW100 ein eigenes GPS?

Das im ECW100 eingebaute Präzisions-16-Kanal GPS ist für aviatische Anforderungen optimiert und liefert auch unter schlechten Empfangsbedingungen präzise Daten, die ECW100 über einen NMEA-Ausgang auch Drittgeräten zur Verfügung stellt.
Das ECW100-eigene GPS besteht zum einen aus einer im ECW100-Gehäuse eingebauten GPS-Engine und zum anderen aus einer externen GPS-Antenne, welches die schwachen hochfrequenten analogen Signale über ein Kabel in das Gehäuse einspeist.

Die GPS-Antenne ist magnetisch und stört meinen Kompass, was tun?

Die GPS-Antenne enthält je nach Version eine magnetische Rundpille oder mehrere magnetische Stifte zur vereinfachten Montage. Falls die Antenne nahe bei einem Kompass - einem extrem empfindlichen Gerät - montiert wird, dann ist es ratsam, diese eingeschraubten oder nur eingepressten, magnetischen Teile zu entfernen. Dies ist einfach möglich: Entferne den metallischen Kleber auf der Rückseite der Antenne, werfe ihn nicht weg, lösen oder drücken Sie die magnetischen Teile mit einem kleinen flachen Schraubenzieher heraus und bringen Sie den metallischen Kleber wieder an. Letzteres ist notwendig, um die Antennenleistung nicht zu schwächen. Alternativ kann die Antenne auf leitenden Oberflächen montiert werden, oder aber die Metallfolie mit Aluminiumfolie ersetzt werden.
Versuche haben gezeigt, dass eine nennenswerte Störung des Kompass dann festgestellt werden kann, wenn zwischen den magnetischen Teiles der GPS-Antenne und dem Kompass ein Abstand von weniger als 10cm besteht.

Andere GPS-Systeme werden durch ECW100 gestört?

Es wird allgemein empfohlen, verschiedene Antennen (GPS, Funk) möglichst weit voneinander entfernt aufzustellen, d.h. mind. 25cm Abstand.

Funkantenne, Reichweite

Beim Fliegen stelle ich wiederholt fest, dass ich andere Flugzeuge auf meinem Gerät früh erkenne, diese mich selbst aber erst wesentlich später dargestellt haben? Oder, dass ich andere Flugzeuge auf meinem Gerät spät erkenne, diese mich selbst aber schon wesentlich früher dargestellt haben. Oder dass die Rechweite abgenommen hat. Was ist los?

  • Stellen Sie sicher, dass die anderen Flz tatsächlich mit einem Flarm konpatiblen Gerät ausgerüstet sind und dass diese und Sie selbst die ECW100-Funkantenne in geeigneter Weise eingebaut haben, sodass eine optimale Reichweite möglich ist: Die Antenne muss vertikal sein und darf in den nötigen Abstrahlungsrichtungen nur gering gedämpft werden. Die Abstrahlung wird durch leitende Teile (Metall, Kohlefaser) verunmöglicht und durch andere Komponenten geschwächt. Beachten Sie, dass Kohlefaserteile oftmals im Cockpit verdeckt verwendet werden.
  • Stellen Sie sicher, dass die verschiedenen Flz denselben "Nearest" Flarm-Modus gewählt haben, ansonsten unterschiedliche Zeiten dadurch erklärt werden.
  • Für eine Reichweitenmessung stellt FLARM Technology eine entsprechende Testsoftware zur Verfügung unter www.flarm.com/support/analyze/index.html.
  • Falls keiner der obigen Punkte das Problem löst bzw. klärt, senden Sie das Gerät und die Funkantenne inkl. Kabel zusammen mit der detaillierten Fehlerbeschreibung zurück an Ihre Bezugsquelle.

Wie muss die ECW100-Funkantenne installiert werden?

Mit ECW100 wird eine etwa 14 cm lange Funkantenne mitgeliefert, welche an der Rückseite vom ECW100 an einem SMA-Stecker einzuschrauben wird. Diese Antenne muss im Flugzeug zwingend senkrecht oder dazu nur ganz leicht geneigt montiert werden. Ein horizontaler Einbau ist deshalb unzulässig, weil die Reichweite genau parallel zur Antenne extrem gering ausfällt.

Kann ich die Funkantenne mit einem Verlängerungskabel weiter absetzen?

Ja, dies hat aber eine reduzierte Reichweite zur Folge. Je kürzer das Kabel ist, desto grösser ist die Reichweite. EDIATec GmbH liefert standardmässig ein 3 m Antennenkabel, als Option können auch andere Längen bestellt werden. Ist das Kabel länger als 3 m, dafür die Antennenposition optimal, kann die reduzierte Reichweite kompensiert werden.

Kann ich mehrere Funkantennen anschliessen, z.B. eine oben und eine unten am Rumpf?

Erfahrungen zu exotischen Antennenkonstallationen liegen uns nicht vor. Wir sind an Berichten interessiert.

Ist eine Reichweite um wenige km nicht zuwenig?

ECW100 will den Piloten warnen, nicht aber durch dauernde Warnungen ablenken. Die Algorithmen sind so optimiert, dass Warnungen nur dann erfolgen, wenn eine Kollision wahrscheinlich ist.
Kommerzielle Flugzeuge fliegen während Stunden geradeaus. Segelflugzeuge bewegen sich selten in einer Weise, welche eine lange Vorhersage sinnvoll machen. Aus diesem Grund reicht eine Reichweite im Bereich von 2 km (1 NM), unter optimalen Bedingungen bis 5 km (3 NM), aus, selbst dann, wenn beide Flugzeuge mit grosser Geschwindigkeit sich frontal annähern.
Eine Erweiterung der Reichweite hätte zudem zur Folge, dass gleichzeitig zusätzliche Flugzeuge dieselben Funkkanäle belegen, sodass die Übertragungswahrscheinlichkeit reduziert wird. Ebenso schmälern die so notwendigen leistungsfähigeren Sendeanlagen die Zulassungsfähigkeit.

Berechnungsalgorithmen, Wind

Warum zeigt Flarm nichts an, wenn das Flz am Boden stillsteht?

Flarm kennt die Ausrichtung der Flz-Nase nicht. Wenn sich das Flz bewegt, dann nimmt Flarm an, dass die Flz-Nase in die Flugrichtung (relativ zum Boden) zeigt. Erst dann ist es möglich, Verkehr relativ zur Flugrichtung anzuzeigen.

Teilweise zeigt mir Flarm beim Starten bzw. Landen andere Flz an, die am Boden unbeweglich sind. Warum?

Grundsätzlich werden ruhende Flz bei Flarm ausgeblendet. Ein ruhendes Flz muss hierfür mind. 30s lang in Ruhe gewesen sein. Je nach GPS-Empfang dieses Flz ist es allerdings möglich, dass das GPS-System des Flz von einer zwar geringen Bewegung ausgeht, die aber den Schwellenwert für "Bewegung" überschreitet und damit das Flz von Flarm nicht als ruhend angenommen wird.

Im Flugzeugschlepp gibt es immer wieder Warnungen zwischen Schleppflz und Segelflz. Warum?

Die aktuelle Software hat für den Flugzeugschlepp noch keine speziellen Algorithmen implementiert. Eine solche Umsetzung ist für den kommenden Winter geplant.

Wie reagiert Flarm bei starkem Wind?

Flarm kennt die Ausrichtung der Flz-Nase nicht. Flarm nimmt an, dass die Flz-Nase in die Flugrichtung zeigt. Die Flugrichtung ist relativ zu einem bodenfesten Koordinatensystem (Ground Track). Seitengleitflug (Slippen bzw. Schieben) sowie Seitenwind (kein Schieben relativ zur umgebenden Luftmasse) führen dazu, dass die Flz-Nase (Heading) vom Ground Track abweicht. Je grösser diese Abweichung ist, desto stärker wird die Darstellung anderer Objekte relativ zur Flugrichtung verfälscht. Bei einer Fluggeschwindigkeit von 150 km/h und einem Seitenwind von 50 km/h liegt die Ablenkung bei 18°. Eine Leuchtdiode bei Flarm stellt 36° - das Doppelte dar. Für die Berechnung der möglichen Gefährdung hat Wind keinen Einfluss, weil ja beide Flz gleichermassen dem Wind ausgesetzt sind, sodass eine Gefährdungsanalyse in einem bodenfesten Koordinatensystem dieselbe Gefahr berechnet wie ein potenziell Flz-festes Koordinatensystem. Starker Wind kann allerdings dazu führen, dass Flarm bei effektiv stationärem Kreisen trotzdem von variablen Kurvenflug ausgeht, weil dann in einem bodenfesten Koordinatensystem die Drehrate nicht konstant bleibt, sondern oszilliert. Wenn der Wind ähnlich gross ist als die Fluggeschwindigkeit, dann ist es möglich, dass Flarm beliebig falsche Werte anzeigt, weil Heading und Ground Track sich bis zu 180° unterscheiden könnten, der Extremfall ist dann, wenn das Flz gegenüber dem Boden rückwärts fliegt. Im Vergleich zur Fluggeschwindigkeit extrem starke Winde spielen im Segelflug höchstens dann eine Rolle, wenn bei starken Winden sehr langsam in einer Welle gestiegen wird und noch keine grosse Höhe erreicht ist.

Externe Geräte (Display, PDA)

Externes Display:
Beim Display blinken die grünen LED "TX", "RX" und "GPS"

Das externe Display bezieht die Daten über die serielle Schnittstelle vom ECW100. Damit dieser Datenaustausch funktioniert, müssen beide Geräte mit der gleichen Geschwindigkeit kommunizieren.
Standardmässig werden die ECW100 mit einer Einstellung von 19200 Baud ausgeliefert. Geräte, welche durch Ülis Segelflugbedarf ab 2007 geliefert werden, haben eine Einstellung von 4800 Baud.
Die externen Display von EDIATec werden mit 4800 Baud ausgeliefert.
Sollte das ECW100 auf 19200 Baud konfiguriert sein, kann das externe Display auf diese Geschwindigkeit programmiert werden. Siehe dazu "Externes Display: Baud Rate".

Externes Display:
Baud Rate

Die Baud Rate kann im Setup vom externen Display eingestellt werden.
Um in das Setup zu gelangen, muss der Taster während dem Einschalten gedrückt sein bis ein kurzes Signal ertönt.
Die Status-LED signalisieren den Setup Parameter und die Kollisions-LED den dazu eingestellten Wert. Um zwi­schen den Parametern zu wechseln, muss der Taster für 3 s gedrückt werden. Ein kurzes Drücken des Tasters ändert den Wert des ausgewählten Parameters.
Um die Baud Rate zu ändern gehen Sie auf den Parameter 4 ("RX" und "TX" müssen leuchten).
Geben Sie als Parameter den folgenden Wert ein: "1" für 4800, "2" für 9600, "3" für 19200, "4" für 28800, "5" 38400 Baud.
Sind alle Einstellungen vorgenommen, muss das externe Display neu gestartet werden (Strom unterbrechen und wieder einschalten).

PDA an ECW100:
Drittgeräte wie PDA oder externe Displays können an der seriellen Schnittstelle von ECW100 angeschlossen werden. Es ist darauf zu achten, dass alle Geräte an dieser Schnittstelle die gleiche Übertragungsgeschwindigkeit eingestellt haben. Ansonsten kann ECW100 nicht mit dem angeschlossenen Gerät kommunizieren.
Standardmässig werden die ECW100 mit einer Einstellung von 19200 Baud ausgeliefert. Geräte, welche durch Ülis Segelflugbedarf ab 2007 geliefert werden, haben eine Einstellung von 4800 Baud.
Die Sende- (RX) und Empfangs-Leitungen (TX) vom ECW100 müssen mit denen vom Drittgerät aufgekreuzt sein (RX ECW100 -> TX Drittgerät / TX ECW100 -> RX Drittgerät).

SD Karte (Secure Disk)

Update der Firmware mit der SD Karte:
Das Software-File mit dem Namen "flarmupd.fw" muss auf der SD Karte gespeichert sein und es dürfen sich keine anderen Files mit dieser Endung (.fw) darauf befinden.
Die SD Karte vor dem Starten von ECW100 einschieben. Das Update wird beim Einschalten, nach dem Selbsttest, automatisch gestartet. Dabei kreisen die roten LED im Uhrzeigersinn und in der Distanzanzeige wird der Fortschritt mit 00 bis 99 angezeigt. Danach leuchten für eine kurze Zeit jede zweite rote LED und ECW100 startet selbständig neu.
Das Update ist abgeschlossen und sie aktuelle Version wird angezeigt.

Update der Hindernisdatenbank mit der SD Karte:
Das Software-File mit der Endung .obs muss auf der SD Karte gespeichert sein und es dürfen sich keine anderen Files mit dieser Endung darauf befinden.
Die SD Karte vor dem Starten von ECW100 einschieben. Das Update wird beim Einschalten, nach dem Selbsttest, automatisch gestartet. Dabei kreisen die roten LED im Uhrzeigersinn und in der Distanzanzeige wird der Fortschritt mit 00 bis 99 angezeigt.
Danach startet ECW100 selbständig neu und das Update ist abgeschlossen.

Einstellungen von ECW100 mit der SD Karte:
Mit dem ECW100-Tool können die Einstellungen bearbeitet und als File mit dem Namen "flarmcfg.txt" auf der SD Karte gespeichert werden. Ist beim Starten von ECW100 die SD Karte eingeschoben und ein solches Konfig-File darauf gespeicher, übernimmt ECW100 diese Einstallungen. Ist beim Starten keine SD
Karte eingeschoben oder kein Konfig-File mit dem Namen "flarmcfg.txt" darauf gespeichert, werden die normalen Geräteeinstellungen verwendet. Diese können mit dem FLARM-Tool über die serielle Schnittstelle konfiguriert werden.

Loggerdaten mit der SD Karte auslesen:
Sofern in den Einstellungen "Logging aktiviert" angewählt ist, wird während dem Flug der Flugweg aufgezeichnet und im Speicher von ECW100 niedergeschrieben. Nach dem Flug ist es nötig, ECW100 für weitere 2 Minuten nach der Landung (im Stillstand) eingeschalten zu lassen. Nur so kann gewährleistet werden, dass alle Daten, inkl. der Landung, gespeichert werden.
Damit diese Daten auf die SD Karte übertragen werden, muss ECW100 aus- und wieder eingeschalten werden. Das Kopieren der Daten wird mit einem Kreisen der roten LED im Urzeigersinn und mit 00 bis 99 in der Distanzanzeige angezeigt. Es werden maximal die letzten 20 Flüge auf die SD Karte übertragen, wenn diese nicht schon auf der Karte vorhanden sind.
Danach ist ECW100 für den Betrieb bereit.

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